Eigenbluttherapie

 

Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine Reiztherapie. Es wird dem Patienten venöses Blut entnommen und in einen Muskel reinjiziert. In der Regel wird noch ein homöopathisches Medikament beigemischt.

Indem das Blut an einen Ort injiziert wird, an den es normalerweise nicht gelangt, wird eine Reaktion des Immunsystems ausgelöst. In der Folge kann zu einer Erstverschlimmerung kommen.

Stellen Sie sich folgende Situation vor:

Ein Elternteil bringt abends sein Kind zu Bett. Es werden schnell die Spielsachen bei Seite geräumt.

Hatte das Kind Spielkammeraden zu Besuch und alle Spielsachen sind aus den Regalen und Kisten geräumt, muss diesmal alles wieder ordentlich eingeräumt werden.

So funktioniert das mit unserem Immunsystem auch. Eingedrungene Krankheitserreger, Allergene oder Entzündungsfaktoren werden schnell beseitigt. Gelangen diese aber mit dem Blut, an einen Ort, an den sie nicht hingehören, wird das Immunsystem zu stärkeren Reaktionen provoziert und „räumt richtig auf“.

Bitte beachten Sie, dass diese naturheilkundliche Therapie auf traditioneller Anwendung beruht, für die es keine Wirksamkeitsnachweise im Sinne der modernen Wissenschaft gibt.